- SG Flensburg-Handewitt gewinnt am 11. Spieltag mit 31:25 gegen HBW Balingen-Weilstetten
- Benjamin Burić glänzt mit 16 Paraden und fünf gehaltenen Siebenmetern
- Emil Jakobsen steuert als bester Werfer 10 Tore zum Heimerfolg bei
- Flensburg baut saisonübergreifende Serie auf 15 Bundesliga-Heimsiege in Folge aus
Die SG Flensburg-Handewitt hat am 11. Spieltag der Handball-Bundesliga vor heimischer Kulisse die passende Reaktion gezeigt. Nach der ersten Saisonniederlage vier Tage zuvor beim VfL Gummersbach bezwangen die Norddeutschen den Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten souverän mit 31:25. Zur Pause lag Flensburg bereits mit 16:11 vorne und baute die beeindruckende Serie vor den eigenen Fans saisonübergreifend auf 15 Bundesliga-Heimsiege in Folge aus.
Benjamin Burić entnervt die Balinger Werfer
Ein überragender Rückhalt zwischen den Pfosten war an diesem Tag der Schlüssel zum Erfolg: Torhüter Benjamin Burić bot eine Spitzenleistung und brachte die gegnerische Offensive reihenweise zur Verzweiflung. Insgesamt konnte Burić 16 Paraden verbuchen, was einer starken Fangquote von 39 Prozent entspricht.
Besonders bei den Strafwürfen zeigte sich der Flensburger Schlussmann in bestechender Form: Gleich fünf von elf gegnerischen Siebenmetern konnte er abwehren und damit wichtige Nadelstiche gegen den Aufsteiger setzen.
Emil Jakobsen treffsicher – Heinzelmann bester Gast
Auch im Angriff präsentierten sich die Gastgeber zielstrebig. Als treffsicherster Schütze ragte Flensburgs Linksaußen Emil Jakobsen heraus. Jakobsen erzielte 10 Tore bei einer hohen Trefferquote und trug maßgeblich dazu bei, dass der Heimsieg zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr geriet.
Beim HBW Balingen-Weilstetten erwies sich Kreisläufer Tobias Heinzelmann als auffälligster Akteur in der Offensive: Mit vier Toren war er der erfolgreichste Werfer seiner Mannschaft, konnte die Niederlage der Gäste in Flensburg jedoch nicht verhindern.
Quelle: Opel HBL