Füchse Berlin schlagen Partizan Belgrad mit 40:33

Das Wichtigste auf einen Blick
  • Füchse Berlin drehen Partie nach 17:18-Pausenrückstand und gewinnen 40:33 gegen Partizan Belgrad
  • Mathias Gidsel (12 Tore) und der fehlerfreie Tim Freihöfer (11/11) glänzen in der Offensive
  • Nationaltorhüter Lasse Ludwig pariert zehn Bälle vor 5.621 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle
  • Berliner beenden Vorrunde auf Rang zwei, starten aber mit 0:4 Punkten in die Hauptrunde

Torfestival im Fuchsbau: Die Füchse Berlin haben am sechsten Spieltag der EHF Champions League einen Heimsieg gefeiert und RK Partizan AdmiralBet Belgrad bezwungen. Vor 5.621 Zuschauern in der heimischen Max-Schmeling-Halle setzte sich der Handball-Bundesligist am Ende deutlich mit 40:33 gegen den serbischen Außenseiter durch. Durch diesen Erfolg beendeten die Berliner ihre Vorrundengruppe mit 8:4 Punkten als Tabellenzweiter, mussten dafür allerdings eine kräftezehrende Aufholjagd hinlegen.

Starke Wende nach Rückstand zur Halbzeit

Die Partie begann für die Hausherren keineswegs nach Plan. Gegen die mutig aufspielenden Gäste aus Belgrad tat sich der Favorit zunächst schwer und fand in der Abwehr nicht den gewohnten Zugriff. So ging es mit einem knappen 17:18-Rückstand in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel drehten die Füchse jedoch auf, steigerten das Tempo und brachten die eigene Offensivmaschinerie ins Rollen. Ein wichtiger Rückhalt war dabei Nationaltorhüter Lasse Ludwig, der sich im Fuchsbau mit zehn Paraden auszeichnete und der Berliner Deckung die nötige Stabilität verlieh.

Offensiv-Gala durch Mathias Gidsel und Tim Freihöfer

Im Angriff waren zwei Akteure kaum zu bremsen. Welthandballer Mathias Gidsel war mit zwölf Treffern der erfolgreichste Werfer der gesamten Begegnung. Neben ihm glänzte Linksaußen Tim Freihöfer mit einer herausragenden Effizienz: Er blieb im gesamten Spielverlauf fehlerfrei und verwandelte alle seine elf Wurfversuche. Angeführt von diesem treffsicheren Duo knackten die Berliner schließlich die Marke von 40 Toren und ließen Partizan Belgrad im zweiten Durchgang keine Chance mehr auf eine Überraschung.

Als Gruppenzweiter mit schwerer Hypothek in die Hauptrunde

Mit dem Erfolg festigten die Hauptstädter ihren zweiten Platz in der Tabelle hinter dem Gruppensieger KC Veszprém. Dennoch wartet auf das Team nun eine anspruchsvolle Aufgabe: In die bevorstehende Hauptrunde der Champions League starten die Berliner aufgrund der beiden vorangegangenen Niederlagen gegen Veszprém mit einer schweren Hypothek von 0:4 Punkten. Den Schwung aus den 40 erzielten Toren gegen Belgrad können sie für die nächsten internationalen Herausforderungen aber zweifellos mitnehmen.

Quelle: Füchse Berlin

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