Handballschuhe für Damen

Handball ist ein schnelles, intensives Spiel. Spezielle Handballschuhe helfen, die Leistung zu halten und das Verletzungsrisiko zu senken. Spielerinnen stellen dabei teilweise andere Anforderungen an ihre Schuhe als Spieler, weil Frauenfüße anders gebaut sind.

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Was zeichnet Handballschuhe für Damen aus?

Frauen haben im Schnitt nicht nur kleinere, sondern auch schmalere Füße als Männer, vor allem an der Ferse. Damenmodelle greifen das auf: Sie sind schmaler geschnitten, damit der Fuß fest sitzt und nicht im Schuh rutscht. Weil das durchschnittliche Körpergewicht geringer ist, sind viele Damenmodelle etwas weicher abgestimmt.

Stabilität darf dabei nicht auf Kosten der Beweglichkeit gehen. Ein zu starrer Schuh bremst auf dem Spielfeld regelrecht aus. Deshalb spielen sowohl Leistungsspielerinnen als auch viele Hobbyspielerinnen in speziellen Handballschuhen statt in normalen Turnschuhen.

Kempa Kourtfly Three W (Damen)

Damenmodell

Kempa Kourtfly Three W (Damen)

  • Nicht abfärbende Gummisohle für die Halle
  • Hochgezogene Sohle im Vorderfuß
  • Mittelfußstütze aus Gummi

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Mehr als ein modisches Teil

Optisch unterscheiden sich Damen- und Herrenmodelle oft kaum. Entscheidend ist die Funktion, und die hängt an der Passform. Keine faulen Kompromisse: Ein Schuh, der drückt oder zu weit ist, kostet Leistung und erhöht das Risiko für Blasen und Umknicken.

Die Polsterung dämpft die Stöße bei Sprung und Landung. Für schnelle Antritte und Richtungswechsel auf dem glatten Hallenboden braucht die Sohle ein gutes Profil und viel Grip. Auch innen muss der Schuh Halt geben, damit der Fuß nicht hin und her rutscht.

adidas Stabil 16 (Damen)

Viel Dämpfung

adidas Stabil 16 (Damen)

  • BOOST-Zwischensohle zur Dämpfung
  • Obermaterial aus Mesh und Textil
  • Verstärkter Zehenbereich

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Abgetragene Schuhe bremsen

Mit der Zeit lässt zuerst die Dämpfung nach. Der Schuh fühlt sich beim Laufen nicht mehr weich an, weil die Zwischensohle ihre Federwirkung verliert. Zusätzlich dehnt sich das Obermaterial, vor allem an der Spitze, wo die Zehen beim Abstoppen immer wieder ins Material drücken. Viele Spielerinnen wechseln ihre Schuhe deshalb jede Saison oder spätestens alle zwei Jahre. Manche haben auch ein Paar fürs Training und ein Paar für Spiele.

Der passende Schuh für deine Position

  • Rückraum: Viele Sprungwürfe, daher eine gute Dämpfung an der Ferse.
  • Kreis: Robustes Obermaterial und starker Grip für Zweikämpfe.
  • Außen: Ein leichter, flexibler Schuh mit guter seitlicher Führung.
  • Tor: Grip und Stabilität für Ausfallschritte und Spreizbewegungen.

So findest du die richtige Größe

Probiere Handballschuhe am besten nachmittags oder nach dem Training an. Dann sind die Füße leicht angeschwollen, so wie im Spiel. Nimm die Socken mit, die du in der Halle trägst. Der Schuh soll an der Ferse fest sitzen und darf beim Gehen nicht nach oben rutschen. Vor den Zehen sollte etwa eine Daumenbreite Platz bleiben. Mach im Geschäft ein paar seitliche Schritte und kurze Stopps: Der Fuß darf dabei nicht über den Rand der Sohle drücken.

Spielerinnen mit eher breitem Fuß sind manchmal mit einem Herren- oder Unisex-Modell besser bedient. Entscheidend ist immer, dass der Schuh passt, nicht was auf dem Etikett steht.

ASICS Gel-Tactic 13 (Damen)

Dämpfung und Traktion

ASICS Gel-Tactic 13 (Damen)

  • GEL-Technologie zur Dämpfung
  • Gummiaußensohle für Hallenböden
  • Atmungsaktives Außenmaterial

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Mehr zu den Unterschieden: Wo ist der Unterschied zwischen Herren- und Damen-Handballschuhen?. Alle Grundlagen findest du im Ratgeber Handballschuhe.