- Deutschland trennt sich im dänischen Odense mit einem 25:25-Unentschieden von den Niederlanden.
- Torhüterin Sarah Wachter glänzt mit 17 Paraden und wird als Spielerin des Spiels geehrt.
- Das DHB-Team schließt die Golden League nach dem Sieg gegen Dänemark ungeschlagen ab.
- Das Turnier dient als Vorbereitung auf die Europameisterschaft im Dezember.
Die deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft hat bei der Golden League erneut ihre starke Verfassung unter Beweis gestellt. Im dänischen Odense trennte sich die Auswahl des Deutschen Handballbundes mit einem 25:25 (13:12) von den Niederlanden. Durch dieses Remis schloss das Team das Turnier ungeschlagen ab, nachdem zuvor bereits ein überzeugender 26:21-Erfolg gegen Gastgeber Dänemark gelungen war. Die Partie lieferte wertvolle Erkenntnisse für die anstehenden Aufgaben auf internationaler Bühne.
Sarah Wachter glänzt im Tor
Dass die DHB-Auswahl das Duell mit einem Unentschieden beenden konnte, lag zu großen Teilen an einer herausragenden Leistung im eigenen Gehäuse. Torhüterin Sarah Wachter zeigte eine bärenstarke Partie zwischen den Pfosten und entschärfte reihenweise gegnerische Würfe. Am Ende standen für sie beeindruckende 17 Paraden und eine starke Fangquote von 42,5 Prozent in der Statistik. Für diesen fehlerarmen und wirkungsvollen Auftritt wurde Wachter folgerichtig als Spielerin des Spiels ausgezeichnet.
Auch personell setzte das Trainerteam Akzente: Auf der Rechtsaußenposition schenkte Bundestrainer Markus Gaugisch der Nachwuchskraft Farrelle Njinkeu das Vertrauen. Die junge Spielerin nutzte ihre Einsatzzeit direkt in der Anfangsphase optimal und steuerte zwei Treffer bei einer vollkommen fehlerfreien Wurfquote zum Gesamtergebnis bei.
Historische Bilanz und Blick auf die Europameisterschaft
Die Begegnung in Odense war bereits das 83. Aufeinandertreffen zwischen den beiden Nachbarländern. Durch das Remis baute die deutsche Nationalmannschaft ihre direkte Bilanz gegen die Niederländerinnen weiter aus. Diese steht nun bei insgesamt 59 Siegen, 4 Unentschieden und 20 Niederlagen.
Sportlich war der Auftritt in Dänemark ein echter Härtetest. Das gesamte Turnier fungierte als wichtige Standortbestimmung mit Blick auf das nächste große Handball-Highlight: Am 4. Dezember startet für die deutschen Handballerinnen die Europameisterschaft in Bratislava. Dort wartet bereits in der Vorrunde mit Schweden der erste schwere Prüfstein auf die DHB-Frauen, die dank der jüngsten Ergebnisse mit ordentlich Rückenwind anreisen dürften.
Quelle: dhb.de