- Füchse-Spielmacher Nils Lichtlein hat sich eine Schulterverletzung zugezogen.
- Der 24-Jährige muss nicht operiert werden, fällt aber voraussichtlich bis Mitte Dezember 2026 aus.
- Eine Teilnahme an der Heim-WM 2027 bleibt für den Nationalspieler möglich.
Bittere Nachrichten für Handball-Bundesligist Füchse Berlin: Der Hauptstadtklub muss erneut für längere Zeit auf seinen Spielmacher Nils Lichtlein verzichten. Der 24-jährige deutsche Nationalspieler hat sich bei einem Wurfversuch eine Verletzung an der linken Schulter zugezogen, nachdem ein Gegenspieler nach seinem Arm gegriffen hatte. Damit wird der Rückraumakteur den Berlinern voraussichtlich bis Mitte Dezember 2026 fehlen.
Entwarnung vor einer Operation
Die eingehenden medizinischen Untersuchungen brachten immerhin eine erfreuliche Nachricht mit sich: Ein operativer Eingriff ist an der Schulter nicht notwendig. Stattdessen wird die Blessur konservativ behandelt. Für Lichtlein und die Füchse ist dieser Befund ein wichtiges Signal im Unglück. Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning zeigte sich erleichtert darüber, dass auf eine Operation verzichtet werden kann. Nach seinen Worten hätte ein chirurgischer Eingriff das sichere WM-Aus für den Spielmacher bedeutet.
Rückschlag nach kurzem Comeback und Hoffnung auf Heim-WM
Für Nils Lichtlein ist die Zwangspause besonders ärgerlich, da er erst vor Kurzem wieder voll einsatzbereit war. Nach einer Operation am Fuß hatte er den Start in die Spielzeit verpasst und war erst Anfang Oktober in das Aufgebot der Berliner zurückgekehrt. Nun folgt direkt der nächste Rückschlag für den 24-Jährigen.
Dennoch gibt es aus Sicht der Nationalmannschaft Grund zur Zuversicht. Trotz der aktuellen Blessur ist ein Mitwirken bei der Heim-Weltmeisterschaft 2027 nicht vom Tisch. DHB-Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton erklärte diesbezüglich, dass eine Teilnahme von Nils Lichtlein an der Heim-WM weiterhin nicht ausgeschlossen ist.
Quelle: Flashscore