31:30 gegen Flensburg: VfL Gummersbach stürzt den Spitzenreiter

Das Wichtigste auf einen Blick
  • VfL Gummersbach schlägt Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt knapp mit 31:30.
  • Bertram Obling glänzt im Gummersbacher Tor mit 18 Paraden (41 Prozent Fangquote).
  • Nikola Roganovic wird mit 12 Toren zum überragenden Torschützen des Spiels.
  • Ein 8:1-Lauf vor der Pause bringt den Hausherren die entscheidende Wende.

Was für ein packender Handballabend in der ausverkauften Schwalbe-Arena! Am 10. Spieltag der Handball-Bundesliga hat der VfL Gummersbach für ein echtes Ausrufezeichen gesorgt. Die Oberbergischen bezwangen die bis dato ungeschlagene SG Flensburg-Handewitt in einer dramatischen Partie hauchdünn mit 31:30 (14:11) und brachten dem amtierenden Spitzenreiter damit die allererste Saisonniederlage bei. Wenn du ein Fan von rassigen Handball-Krimis bist, kamst du bei dieser Begegnung voll auf deine Kosten.

Starke Aufholjagd vor der Pause dreht das Spiel

Die Gäste aus dem Norden erwischten zunächst den besseren Start in die Begegnung. In der 18. Minute lag der VfL Gummersbach mit 6:9 im Hintertreffen, doch die Hausherren zeigten eine beeindruckende Reaktion. Mit einem furiosen 8:1-Lauf drehte das Team das Spielgeschehen noch vor dem Seitenwechsel komplett zu seinen Gunsten und erarbeitete sich eine 14:11-Pausenführung.

Maßgeblichen Anteil an dieser Wende hatte Keeper Bertram Obling. Der Gummersbacher Schlussmann zeigte eine überragende Leistung zwischen den Pfosten, entschärfte insgesamt 18 Würfe und glänzte mit einer überragenden Fangquote von 41 Prozent. Auf der Gegenseite zeigte SG-Torwart Simon Möller mit zwölf Paraden und einer Fangquote von 29 Prozent ebenfalls eine solide Vorstellung, konnte den Dämpfer für Flensburg letztlich aber nicht verhindern.

Nikola Roganovic überragt als zwölffacher Torschütze

In der Offensive avancierte Rückraumspieler Nikola Roganovic zum absoluten Matchwinner für die Gastgeber. Roganovic war schlichtweg nicht zu stoppen und erzielte herausragende 12 Treffer bei 18 Wurfversuchen. Doch auch seine Teamkollegen trugen entscheidend zum Heimerfolg bei: Alex Dujshebaev netzte sechsmal ein, während Miro Schluroff fünf wichtige Treffer für die Hausherren beisteuerte.

Die Flensburger hielten die Begegnung bis zur letzten Sekunde offen und kämpften verbissen um jeden Ball. Auf Seiten der SG waren Simon Pytlick und Emil Jakobsen mit jeweils sieben Toren die treffsichersten Schützen ihres Teams. Trotz ihrer Offensivpower reichte es am Ende jedoch nicht mehr, um die knappe 30:31-Niederlage in Gummersbach abzuwenden.

Quelle: Oberberg-Aktuell

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